Aloisiuskolleg
Gymnasium der Jesuiten mit Internat für Mädchen und Jungen
Ignatius in der Schule - Stich von Peter Paul Rubens (1577 - 1640)

Fachschaft Religion

Am Aloisiuskollegist Religionsunterricht obligatorisch. Evengalische Schülerinnen und Schüler besuchen in der Regel den evangelischen Religionsunterricht, alle anderen, auch Nicht-Christen besuchen den katholischen Unterricht.

Fachschaft Religion

Gemäß dem biblischen Auftrag, „jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt“ (1 Petr 3,15) geben wir, die Religionslehrerinnen und Religionslehrer am Aloisiuskolleg, unseren Schülerinnen und Schülern einen verstehenden Zugang zur religiösen Deutung der Welt und der menschlichen Lebensweisen und stellen bei all unseren Aktivitäten Fragen nach den letzten Zielen und Zwecken individuellen und gesellschaftlichen Handelns.

Wir, die evangelischen und katholischen Religionslehrerinnen und Religionslehrer, tun dies in unserem Unterricht in Übereinstimmung mit den Grundätzen und Lehren unserer jeweiligen Konfession und auf der Grundlage der evangelischen bzw. katholischen Theologie als Bezugswissenschaften.

Religiöse Bildung betont dabei auf der Grundlage der Zuwendung und Selbstmitteilung Gottes zu uns Menschen die Würde des Einzelnen als eines von Gott geliebten Menschen, dessen Bestimmung es ist, in Gott gewollter Freiheit zu leben.

Ziel unserer jesuitischen/ignatianischen Pädagogik ist dabei eine ganzheitliche Bildung, die auf den aktiven Einsatz in der Welt vorbereitet und „Menschen für andere“ zu bilden trachtet, wobei wir bei allem Tun das „magis“ (= mehr) verfolgen, dies bedeutet die möglichst vollständige Entwicklung aller Fähigkeiten unserer Jugendlichen in jeder ihrer Lebensphasen verbunden mit der Bereitschaft, sich ein Leben lang weiterzuentwickeln und die entwickelten Begabungen für andere einzusetzen.

Über den Religionsunterricht hinaus versuchen wir diese ganzheitliche Bildung zu erreichen, indem wir, gemeinsam mit den Jesuiten am Aloisiuskolleg, für unsere Schülerinnen und Schüler regelmäßig Schulmessen, Bußgottesdienste und Besinnungstage anbieten und uns mit weiteren Kolleginnen und Kollegen unserer Schule für das Sozialpraktikum einsetzen, wo Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 vier Wochen lang praktische Erfahrungen in sozialen Einrichtungen sammeln können.

Bei etwas weitergehendem Interesse erlauben wir uns den Hinweis auf einen Artikel von Dr. Andreas Verhülsdonk, der 2013 in der Herder Korrespondenz erschienen ist: Glaube ist mehr als ein Kulturgut – Zur Situation des katholischen Religionsunterrichts in Deutschland.

Quellen:

Anhang: 
Dr. Andreas Verhülsdonk, 2013: Glaube ist mehr als ein Kulturgut (HK) Dr. Andreas Verhülsdonk, 2013: Glaube ist mehr als ein Kulturgut (HK)